Nach dem Wiederansiedlungsversuch Anfang der 1970er Jahre im Bayerischen Wald wurden ein Jahrzehnt später insgesamt 17 Tiere im Bereich des heutigen Sumava-Nationalparks der damaligen Tschecheslowakei frei gelassen. Diese Tiere bilden den Grundstock für die heutige Luchspopulation in Bayern, insbesondere im Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirge.
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Vorkommen des Luchses in Bayern (Stand April 2011)
Die folgende Abbildung zeigt die Auswertung aller Luchsdaten der Kategorie 1 und 2 (Nachweis bzw. überprüfter, bestätigter Hinweis) in Abhängigkeit ihrer räumlichen und zeitlichen Entwicklung.
Wie aus der Grafik deutlich wird, kommt der Luchs nur entlang der bayerisch-tschechischen Grenzregion sowie im Deggendorfer Vorwald regelmäßig vor.
Aus der Anzahl der regelmäßig belegten Rasterquadrate lassen sich Rückschlüsse auf den Luchsbestand ziehen. |
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Länderübergreifende Verbreitungsdaten bis 2002
Die grenzüberschreitenden Auswertungen der Daten für die Jahre 1990-2002 zeigen eine deutliche Ausdehnung der vom Luchs genutzten Fläche bis 1996. Vor allem entlang des Grenzkammes und in Tschechien pflanzt sich der Luchs erfolgreich fort. Seit 1998 gehen die Nachweise in allen drei Ländern zurück. Im Jahr 2002 stabilisieren sich die Luchshinweise auf niedrigem Niveau.
Um sich die grafisch aufbereiteten Verbreitungsdaten anzusehen, klicken Sie bitte auf das jeweilige Jahr. Bei der Auswertung bis 2002 wurden alle gemeldeten Daten ungewichtet und nach ihrer Anzahl pro Rasterquadrat aufgetragen.
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