Luchse bevorzugen deckungsreiches Gelände, sind dämmerungs- und nachtaktiv
und deshalb kaum zu beobachten. Die Telemetrie ermöglicht es aber, einiges über
ihre Lebensweise herauszufinden. Der Vorteil dabei ist, dass - bis auf den Fang
der Tiere - Störungen minimiert werden können, da über die "elektronische
Leine" jederzeit der Standort der sendermarkierten Tiere ermittelt werden
kann.
Vorgehensweise |
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| An einem vom Luchs gerissenen Beutetier werden Schlingfallen gestelllt und getarnt. |
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Geht der Luchs in die Falle, wird er betäubt und untersucht. Dann bekommt er einen Halsbandsender umgelegt. |

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| Wenn der Luchs die Betäubung ausgeschlafen hat, darf er wieder seiner eigenen Wege gehen. |
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Der Halsbandsender sendet gleich-förmige Funkwellen aus, die mit Hilfe einer Richtantenne und eines speziellen Empfangsgerätes ge-ortet werden können.
Die Richtung, aus der das stärkste Signal kommt, wird mit einem Kompass festgehalten und auf eine topo-graphische Karte eingetragen.
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Wiederholt man diese Ortung von mehreren verschiedenen Stand-orten aus, kann man den Aufent-haltsort des sendermarkierten Tieres als sogenannte Kreuz-peilung auch über große Entfern-ungen feststellen.
Die Peilungen erfolgen meistens von Straßen aus; im Gelände werden Forst- und Wanderwege nicht verlassen.
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Um Störungen der Tiere zu ver-meiden, wird für eine Nachsuche immer solange gewartet, bis der Luchs das Gebiet wieder verlassen hat. Dann wird nach Hinterlassen-schaften wie Beutereste, Spuren, Losung oder Haare gesucht. |
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