
Der Luchs-Managementplan von 2008 sieht den Aufbau regionaler Begutachtungsstrukturen in Form des so genannten "Netzwerks Große Beutegreifer" vor. Im Rahmen des Aufbaus des Netzwerks wurden in bisher sechs Schulungen rund 140 Personen ausgebildet.
Das Netzwerk soll - wie vorher das Luchsberater-Netzwerk - eine fundierte Begutachtung von Nutz- und Wildtierrissen gewährleisten. Die bisherigen Schulungen sind vom Bayerischen Umweltministerium und der Akademie für Natur und Landschaft ausgerichtet worden.
Aufgaben |
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| Die Mitglieder des Netzwerks gehen vor Ort möglichen Hinweisen zu Luchs, Wolf und Bär nach. Sie begutachten Risse an Nutz- und Wildtieren und informieren und beraten die Bevölkerung in Sachen Luchs, Wolf und Bär. |
Voraussetzung für eine Ausübung der Tätigkeit ist die Teilnahme an einer zweitägigen Schulung, die Nachweismöglichkeiten und Rissmerkmale von Beutegreifern in Theorie und Praxis vermittelt. Besonderes Augenmerk wird auf die standardisierte Dokumentation der Hinweise gelegt.
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Interessensgruppenzugehörigkeit |
| Die Berater stammen aus Kreisen der Jagd, der Forst- und Landwirtschaft sowie des Naturschutzes. Sie arbeiten vornehmlich ehrenamtlich und belegen damit ihr Engagement und Interesse für diese Tierarten. |