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Dem Luchs bieten sich in Deutsch-land vor allem die waldreichen Mittelgebirge als Lebensraum an.
In Nordostbayern ist der Luchs seit 30 Jahren wieder heimisch.
Im Schwarzwald gibt es immer wieder Hinweise auf Einzeltiere, deren Herkunft unklar ist.
Auch im Pfälzerwald leben einige Luchse.
Im Harz wurden zwischen 2000 und 2006 insgesamt 24 Luchse aus Gehegenachzuchten wieder-angesiedelt. Mittlerweile sind zahlreiche im Freiland geborene Jungtiere nachgewiesen worden. |
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| Mehr zu den genannten Luchsinitiativen finden Sie auf diesen Websites:
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Luchs Baden-Württemberg
Luchs Pfälzerwald
Luchsprojekt Harz |
Habitat- und Ausbreitungsmodell |
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Quelle:
aus
Schadt et al. 2002 (verändert)
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Eine natürliche Besiedelung könnte über den Böhmerwald und den nordostbayerischen Raum, über den Schwarzwald und den Pfälzer Wald erfolgen.
Auch die bayerischen Alpen sind grundsätzlich von der Schweiz und Slowenien her für den Luchs erreichbar.
Dafür ist jedoch ein ausreichend großer Populationsdruck not-wendig. Jungtiere müssen sich dann außerhalb der bestehenden Population Lebensräume erschließen.
Notwendig ist außerdem, dass junge Luchse diese Lebensräume überhaupt erreichen können.
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Bisher noch geeignete Wanderungskorridore dürfen nicht zerschnitten, schon bestehende Barrieren wie Autobahnen oder größere deckungsarme Kulturlandschaft müssen für Luchse wieder durchlässig gemacht werden.
Das Habitat- und Ausbreitungsmodell für den Luchs in Deutschland zeigt deutlich, wo die Chancen, aber auch die Grenzen für den Luchs liegen.
Im Hinblick auf ein sinnvolles und effektives deutschlandweites Luchs-konzept ist eine Abstimmung der einzelnen Bundesländer untereinander dringend erforderlich. |
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